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23.09.2016

Fahrlehrer auf Traktionskurs

Lastwagenfahrlehrer entschieden sich für ihre Weiterbildung, an einem Event mit Renault Trucks der Baureihe C teilzunehmen. C wie „Construction“.

Und konstruktiv ging es wahrhaftig zu und her. Zwar wurde nicht viel Erde bewegt, Kipper, Hakengerät und Sattelzugmaschine waren diesmal zu Schulungszwecken im Einsatz. Was für die Chauffeure im Gütertransport unter dem Titel CZV seit 2014 neu ist, gilt für Fahrlehrer schon lange: konstante Weiterbildung. Doch die Synergien sind da.

Was dem Fahrer recht ist, passt dem Fahrlehrer auch

So kam die Idee, Lkw-Fahrlehrern ein Off-Road-Training in der Grube von Wildegg anzubieten. Die Frage war einfach, wer die Lkw dazu bereitstellt. Renault Trucks sprang ein. Über die Institution DRIVESWISS beziehungsweise Acadevia war der Kurs mit 16 Teilnehmenden rasch ausgebucht. Stimmt: Fahrlehrer bringen ein enormes Wissen der Technik und der Verkehrsregeln mit. Aber wer hat im Alltag schon Gelegenheit, sich im Off-Road zu versuchen…

Theorie und Praxis

In einem theoretischen Teil des Kurses wurden die Funktionen der Trucks erklärt, die für Geländefahrt gerüstet sind: Off-Road-Modus als gescheite Getriebesoftware, Optitrack als hydraulischer Traktionssupport auf der Lenkachse. Aber nicht nur markenspezifische Elemente wurden erörtert. Die alte Krux mit dem Differential, das die Motorkraft sinnlos an diejenige Radgruppe weitergibt, die keinen Widerstand spürt, war ein Thema. Gerade die Funktion der Längs- und Quersperrung des Differentials wurde in der Grube sodann ausgiebig getestet. Mit der Funktion des Differentials, unabdingbar an der Antriebsachse im Strassenbetrieb, ist manchmal wie mit den Französischwörtchen aus der Schule: Man vergisst sie wenn man sie nicht braucht. Und doch ist Steckenbleiben im Gelände erstens keine Heldentat und zweitens kein Geschäft. Das passt nicht zum Credo: „Ein Truck. Ein Profitcenter.“

Weiter so!

Die Feedbacks am Ende des Kurstages waren durchwegs positiv. „Weiter so!“ war einer der Kommentare. Aber auch wenn man etwas tiefer nachfragte, wurde der Zweck und Wert einer solchen Veranstaltung nur bestätigt. Florian Reinhard zum Beispiel, von der Fahrschule Langenthal, unterstrich als Teilnehmer den Praxisbezug. Auf die Frage, was einen guten Fahrlehrer ausmacht, fokussierte er genau auf diesen Punkt. Die Instruktion künftiger Berufschauffeure solle nicht nur aus dem Schulbuch heraus erfolgen, sondern realistisch, professionell und mit Branchenerfahrung daherkommen. Er selber setzt für seine Fahrschule Renault Trucks-Fahrzeuge ein. Dabei ist er schon einige Jahre Baustelleneinsätze kommerziell gefahren und zeigte sich vom neuen LKW von Renault Trucks mit dem C auf der Kabinen-Seitenwand in jeder Hinsicht überzeugt.

 

Bildlegenden:

Fahrlehrer1:
Safety first: Ohne Warnweste und Helm ging gar nichts.

Fahrlehrer2:
Auch das Gelände will inspiziert sein.

Fahrlehrer3:
Ohne Differential-Sperre dreht das linke hintere Zwillingsrad durch, der Lkw bleibt stehen.

Fahrlehrer4:
Ein bisschen Staub gehört dazu.

Fahrlehrer5:
Fahrlehrer und Teilnehmer Florian Reinhard.

Fahrlehrer6:
Übersichtliche und ergonomische Bedieninstrument erleichtern den Off-Road-Betrieb.

Fahrlehrer7:
Die Sattelzugmaschine war mit der hydraulischen Traktionshilfe Optitrack ausgerüstet.

Fahrlehrer8:
Ernsthafter Baustellenbetrieb in der Grube von Wildegg.

Fahrlehrer9:
Zufriedene Gesichter bei Fahrertrainer und Teilnehmer.

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