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15.11.2019

Renault Trucks C Optitrack - Frankreich - Transports Ferrato

Christian Vinet, der seit April am Steuer des neuen Renault Trucks C Optitrack sitzt, konnte die Leistung des Fahrzeugs unter verschiedenen Bedingungen testen: auf der Straße, auf der Baustelle oder auf rutschigem Untergrund. Die Bilanz: ein wendiges Fahrzeug, vielfältig und robust.

  • TRANSPORTS FERRATO

    TÄTIGKEIT: Vermietung von Lkw mit Fahrern für den Kommunal- und Straßenbausektor.

    GRÜNDUNGSDATUM: 1962 in Marseille.

    FLOTTE: 55 Fahrzeuge, darunter acht eigene Renault Trucks und vier in Langzeitmiete.

    ANZAHL DER BESCHÄFTIGTEN: 50.

Es ist sechs Uhr morgens. Nur wenige Kilometer vom alten Hafen in Marseille entfernt, macht sich Christian Vinet auf seinen Weg zur Arbeit bei Transports Ferrato, einem Unternehmen, das sich auf die Vermietung von Lkw mit Fahrern im Kommunal- und Straßenbausektor spezialisiert hat. Das Programm für heute: Ein Bagger ist auf der Baustelle der Schiffswerft La Ciotat aufzuladen, um ihn zu einer anderen Baustelle zu bringen, anschließend eine Fahrt zum Steinbruch von Gardanne, um dort Bauschutt zum Recyceln abzuladen und schließlich Kurs auf eine Straßenbaustelle im Norden der Stadt.
Eine Zeiteinteilung, die dazu zwingt, zwischen jedem Einsatz die verschiedenen Auflieger auf- und abzusatteln. Seit etwas mehr als einem Monat arbeitet Christian Vinet mit einem Renault Trucks C, der mit dem Antriebssystem Optitrack in der Konfiguration 4x2 ausgestattet ist.


EIN FAHRZEUG, DAS SICH JEDER SITUATION ANPASST


„Ich wollte eine 6x4-Zugmaschine gegen ein anderes zweiachsiges Fahrzeug, das 50 Tonnen ziehen konnte, austauschen“, erklärt Robert Ferrato. „Es sollte sowohl leistungsstark als auch dazu in der Lage sein, mit den Gegebenheiten auf schwierigem Terrain fertigzuwerden. Ich habe mich darin nicht getäuscht.“ Christian hat einen Tieflader auf den C Optitrack aufgesattelt und macht sich bereit für die Fahrt nach La Ciotat. „Ich fahre dieses Fahrzeug seit einem Monat und ich bin bis jetzt sehr zufrieden, denn es besitzt Fähigkeiten, die ich nicht erwartet habe, vor allem für einen 4x2.“ Christian übt seinen Beruf seit 23 Jahren aus.
„Ich habe zuvor für einen Abschleppdienst für Lkw auf Autobahnen gearbeitet, dann bin ich in das öffentliche Transportwesen eingetreten. Ich bin auch Mechaniker.“ Zu dieser frühen Stunde ist der Verkehr auf der Autobahn, die die Küste überragt, noch flüssig. Um zu der Schiffswerft zu gelangen, muss man notgedrungen die Altstadt durchqueren, den alten Hafen entlangfahren und einen engen Kreisverkehr bewältigen. La Ciotat ist für diesen Fahrzeugtyp nicht gerade optimal, aber Christian erreicht sein Ziel dennoch problemlos. Der Bagger ist auf einem unbebauten Gelände geparkt, inmitten von stillgelegten Hangars – Überreste aus der glorreichen Zeit von La Ciotat. Heute erlebt die Werft einen neuen Aufschwung, dank der Konstruktion und Instandhaltung von Super-Yachten. Binnen weniger Minuten ist der Bagger auf dem Tieflader gesichert, und Christian macht sich wieder auf die Fahrt.
Der Verkehr wird bereits dichter, mit vielen Verzögerungen, Stopps und Anfahren auf unebenem Gelände. „Ich bin vom Fahrverhalten des Renault Trucks C schwer beeindruckt.
Der Schaltvorgang verläuft dank des sehr fein abgestuften automatisierten Schaltgetriebes ruckfrei. Es reicht völlig aus, den Tempomaten in den Cruise-Modus zu stellen, und das Robust: Der Renault Trucks C Optitrack zieht bis zu 50 Tonnen.
Fahrzeug bremst selbstständig. Ich betätige das Bremspedal sehr selten.
“ Eine Fahrerleichterung, die eine positive Auswirkung auf den Kraftstoffverbrauch hat.
„Im Vergleich zum alten Renault Premium kann man bei gleicher Strecke leicht auf eine Differenz zwischen 160 und 180 Litern kommen. Man verlässt nie den grünen Bereich, wenn man mit dem automatisierten Getriebe fährt.“


VIELSEITIGKEIT AUF ALLEN EBENEN


Es geht wieder zurück zum Firmensitz der Transports Ferrato zum Wechseln des Sattelaufliegers.
Christian sattelt einen Auflieger auf, der mit einem Bagger für Bauschutt beladen und für den Steinbruch von Gardanne bestimmt ist, ungefähr 40 Kilometer von Marseille entfernt. Die örtlichen Bedingungen scheinen kompliziert zu sein: In letzter Zeit hat es sehr viel geregnet, und das unebene Gelände des Steinbruchs wird zweifellos schlammig und rutschig sein. In diesem Kalksteinbruch werden heute ungefährliche Abfälle von Baustellen und Depots recycelt, aus denen Baumaterial werden soll.
Dort angekommen fährt Christian den Lkw auf die Waage. Das Gesamtgewicht: 27 Tonnen.
Anschließend fährt er zum Abladen in ein Labyrinth aus rutschigen Fahrspuren mit starken Höhenunterschieden. „Beim Durchfahren, schon bei der geringsten Schwierigkeit und wenn man spürt, dass der hintere Teil des Fahrzeugs schlingert, soll man sofort den Modus ‚Optitrack‘ wählen, um die beiden vorderen Antriebsräder zu aktivieren.“ Und genau dort, wo ein 6x4 rutscht und Probleme mit dem Vorankommen hat, bewältigt der Renault Trucks C Optitrack problemlos die Hindernisse. „Die Betätigung einer Taste auf dem Armaturenbrett genügt, um das System Optitrack zu aktivieren. Dann kann ich mich beruhigt zurücklehnen, denn sobald das Fahrzeug 25 km/h erreicht hat, schaltet sich Optitrack automatisch aus.“ Christian hat so den Kopf frei, um sich auf das Fahren, die Bewältigung der Kurven und Steigungen in entsprechender Geschwindigkeit zu konzentrieren. Um seine Fracht abzuladen, muss er auf eine Rampe auf der Schutthalde fahren. Der Renault Trucks C Optitrack fährt problemlos bis zur höchsten Steigung der Fahrbahn. „Ich bin schon mit Lastern steckengeblieben, weil die Stoßdämpfer aufgesessen sind. Der Optitrack hat im Bereich der Stoßdämpfer eine viel höhere Bodenfreiheit, die es ihm erlaubt, überall durchzukommen, sogar auf geradezu ‚fürchterlichem‘ Untergrund.“


„Sie werden Berge niederreißen, es gibt nichts, was ihn aufhält.“


Christian Vinet,
Fahrer bei Transports Ferrato

 

SICHTBARE STEIGERUNG DER PRODUKTIVITÄT


Die Benutzerfreundlichkeit des Renault Trucks C Optitrack wurde ebenfalls beim Aufsatteln eines Aufliegers in einer Mischanlage getestet.
Ein langes und heikles Manöver, für das mindestens eine Dreiviertelstunde veranschlagt werden muss. „Diese Auflieger sind extrem schwer und bis zu 35 Meter lang. Man muss wissen, dass dieser Rangiervorgang vorwärts und rückwärts zentimetergenau durchgeführt wird. Normalerweise ist nach einer Dreiviertelstunde die Kupplung durchgebrannt.“
Auch hier verbirgt Christian nicht sein Erstaunen angesichts der Performance des Renault Trucks C Optitrack. „Er ist unglaublich leicht steuerbar, ich war verblüfft über die Leichtigkeit des Anfahrens mit den vier Antriebsrädern.“
Er hat es geschafft, einen Auflieger, der lange stand und Probleme mit den Bremsen hatte, loszubekommen. Das System Optitrack hilft, den Antrieb sanft zu starten, die Kupplung schleift nicht. Das Auge des Mechanikers analysiert genau und gewissenhaft die Leistung seines Fahrzeugs. Da der Auftraggeber vor Ort ist, kann er die Leistung des Fahrzeugs, das er gemietet hat, einschätzen und entscheiden, ob sein Vertrauen gerechtfertigt ist oder nicht.
„Auf den Baustellen hat das Modell einen sehr guten Ruf, sodass man es schon für das kommende Jahr reserviert hat.“

DURANCE GRANULATS

In einem Kalksteinbruch in Gardanne gelegen, gewinnt die Firma Durance Granulats Sedimentgestein und recycelt die ungefährlichen, nicht umweltschädlichen Abfälle von Hochund Tiefbauunternehmen, um sie als Baumaterial wiederzuverwenden. „Das Unternehmen ist in der Region ein Pionier auf diesem Gebiet“, betont Betriebsleiter Alexandre Liegeon. „Jedes Jahr sammeln wir auf unseren Betriebsgeländen in Gardanne und Meyrargues ungefähr 300.000 Tonnen ungiftiges Material, aber auch Bauschuttcontainer von Entsorgungsunternehmen.“ Das ist ein neu entstehender Markt, da die so aufbereiteten Materialien weniger kostspielig und von besserer Qualität sind als die natürlichen Produkte.
„Das Recycling ermöglicht es tatsächlich, die gleichen Produkteigenschaften zu erreichen wie die der Originalstoffe.“
Daher ist auf den kurvigen Strecken des Steinbruchs ein unaufhörliches Hin und Her von Lastwagen zu beobachten, die mit Abfallmaterial oder lieferfertigen Produkten beladen sind. Heutzutage werden 60 Prozent dieses Aushubs zu „neu belebten“ Granulaten recycelt.
Das entspricht dem Jahresbedarf von 20.000 Einwohnern. Eine Maßnahme, die es unter anderem ermöglicht, dass man natürliche Ressourcen einspart, der missbräuchlichen Überfüllung von Müllhalden entgegenarbeitet und den Straßenverkehr entlastet, indem Leerfahrten vermieden werden.

WENN SICH KOMFORT AUF SICHERHEIT UND ROBUSTHEIT REIMT


„Ich verbringe ungefähr sechs bis sieben Stunden pro Tag in diesem Lkw, ohne die Zeit für Beladung, Entladung und das Tauschen der Sattelauflieger zu berücksichtigen“, betont Christian. In der Kabine des Renault Trucks herrscht totale Ruhe dank der Doppelverglasung. „Alles ist gut konzipiert, ich habe alle Bedienelemente in optimaler Reichweite. Das Bluetooth®-System wurde beträchtlich verbessert, man hört kein Echo mehr. Der Computer ist intuitiv bedienbar, die Stauflächen großzügig, die Schlafliege bequem. Kurzum: Jeden Morgen komme ich mit Freude zur Arbeit, ich bin ruhiger, ich ermüde weniger. Man kann das Alarmsignal für die Einhaltung der Ruhezeiten auf dem Fahrtenschreiber auf 10, 15 oder 20 Minuten vor der Anhaltepflicht einstellen, sodass wir genügend Zeit haben, um einen Parkplatz zu finden. Die Ausstattung ist unverwüstlich, auf allen Ebenen. Ich war erstaunt über den Komfort der Kabine, die auf Stoßdämpfern ruht, im Gegensatz zu meinem vorhergehenden Renault Premium, der auf Luftbälgen lag. Sogar auf steinigem und schlammigem Untergrund bleibt meine Kabine stabil und gedämpft.“
Stoßstangen aus Stahl, erhöhte Bodenfreiheit, verstärktes Fahrgestell ... Elemente, die dem Fahrzeug Sicherheit und Zuverlässigkeit verleihen. Für Robert Ferrato ist der C Optitrack im Moment fehlerlos. „Ich wollte eine benutzerfreundliche, leistungsstarke und wirtschaftliche 4x4-Zugmaschine, nicht nur hinsichtlich des Kraftstoffs, sondern auch in Sachen Verschleiß – Reifen, Bremsen, Kupplung etc. Das Fahrzeug ist sicherlich noch neu, aber bislang sind wir sehr zufrieden, und unsere Kunden fragen verstärkt danach.“

DAS PRODUKT, DAS MEHR KANN

DAS SYSTEM OPTITRACK
Zwei hydraulische Motoren, die sich in den Vorderrädern des Renault Trucks C befinden, ermöglichen dem Fahrzeug temporär vom Allradantrieb zu profitieren. Leicht zu betätigen, ist das System Optitrack zwischen 0 und 25 km/h wirksam und schaltet sich automatisch jenseits dieser Geschwindigkeit ab. Es ist mit dem automatisierten Schaltgetriebe Optidriver verbunden und mit dem hydraulischen Voith Retarder kompatibel. Mit Optitrack ist es gelungen, ein Fahrzeug zu entwickeln, das eine höhere Nutzlast bietet als ein Fahrzeug mit vier angetriebenen Rädern. Gleichzeitig ist es vielseitig, ökonomisch und leistungsstark. Der Renault Trucks C Optitrack besitzt einen Wendekreis, der es dem Fahrer ermöglicht, überallhin zu gelangen und sich aus schwierigen Situationen auf jeglichem Untergrund heraus zu manövrieren.