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20.07.2018

12,8% weniger Verbrauch mit Urban Lab 2

Die Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen seiner Fahrzeuge liegt Renault Trucks sehr am Herzen.

Nach neun Monaten Feinanpassung und sieben Monaten Tests mit seinem Laborfahrzeug Urban Lab 2 misst Renault Trucks eine Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs sowie der CO2-Emissionen von 12,8 % im Stadt- und Regionalverkehr im Vergleich zu einem Serienfahrzeug. Dieses Ergebnis konnte durch Optimierung der Aerodynamik, des Antriebsstrangs, der Bereifung sowie der Kommunikation zwischen Fahrzeug und Infrastruktur erreicht werden.

Das 2016 gestartete Kooperationsprojekt EDIT – Efficient Distribution Truck – vereinte um Renault Trucks sechs Partner: Valeo, Lamberet, Michelin, BeNomad, INSA Lyon (LamCoS) sowie IFSTTAR (LICIT). Das Projekt EDIT hatte zum Ziel, den Verbrauch eines temperaturgeführten Lkw im Stadt- und Regionalverkehr um 13 % zu senken. Aus diesem Projekt ist das Laborfahrzeug Urban Lab 2 entstanden. Nach sieben Monaten Tests und 4‘500 km auf offenen Strassen oder dem Rollenprüfstand wurden die im Vorlauf des Projekts aufgestellten Hypothesen bestätigt. Urban Lab 2 zeigt eine Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs von 12,8 % gegenüber dem Referenzfahrzeug Renault Trucks D Wide; das entspricht einer Ersparnis von 3,5 Liter Kraftstoff und 9 kg CO2 auf 100 km.

 

Testverfahren und Messmethode

Zum Aufbau eines statistisch repräsentativen Prüfzyklus für den temperaturgeführten Verteilerbetrieb stützten sich die Ingenieure von Renault Trucks auf eine Datenbank mit über 8‘000 km Messungen. Dieser Zyklus auf offenen Strassen bestand aus 12 km im Stadtverkehr, 50 km im Regionalverkehr und 57 km auf der Autobahn.

Vor den Versuchen wurden der Urban Lab 2 und das Referenzfahrzeug auf dem Rollenprüfstand eingefahren und eine detaillierte Leistungskontrolle der Antriebsstränge der beiden Fahrzeuge vorgenommen, um die Repräsentativität der für dieses Projekt eingesetzten Fahrzeuge zu garantieren.

Die Versuche bestanden aus Testfahrten auf der Strasse, auf dem Rollenprüfstand (wo die Fahr- und Temperaturbedingungen simuliert, kontrolliert und reproduziert werden können) sowie Simulationen, um die Messwerte in Korrelation zu bringen. Parallel dazu wurden Tests mit einem Referenzfahrzeug durchgeführt, dessen geometrische Eigenschaften sowie Antriebsstrang dem Laborfahrzeug ähnelten (D Wide 19 t und 280 PS mit Kühlaufbau von Lamberet). Alle die im Rahmen des Projekts entwickelten Technologien wurden unabhängig voneinander bewertet.

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