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26.09.2018

Optifuel Lab 3: Kraftstoffverbrauch -13%

Optifuel Lab 3 strebt Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs von 13% an

Renault Trucks setzt seine Forschungen fort, um die Energieeffizienz der Dieselfahrzeuge zu verbessern. Mit dem Laborfahrzeug Optifuel Lab 3 des Gemeinschaftsprojekts FALCON möchte der Automobilhersteller den Kraftstoffverbrauch eines kompletten Lastzugs um 13 % senken. Optifuel Lab 3 kombiniert Technologien in Bezug auf Aerodynamik, Rollwiderstand, Fahrassistenz, Antriebsstrang und optimale Energienutzung.

Optifuel Lab 3 hat das anspruchsvolle Ziel, den Kraftstoffverbrauch gegenüber einem Serienfahrzeug Renault Trucks T mit einem Standardanhänger um 13 % zu senken. Das Laborfahrzeug vereint innovative Technologien, die von einem Partnerkonsortium bestehend aus Renault Trucks, Faurecia, Michelin, Total, FRUEHAUF, Wezzoo, Benomad, Styl'Monde, Polyrim, Enogia, IFP Énergies nouvelles, École centrale de Lyon (LMFA) sowie IFSTTAR (LTE; LESCOT) entwickelt wurden. Optifuel Lab 3 ist aus dem Projekt FALCON, Flexible & Aerodynamic Truck for Low CONsumption, entstanden, das von BPI France im Rahmen des Projektaufrufs des Fonds unique interministériel (F.U.I.) Nr. 23 ausgewählt wurde und jetzt aus öffentlicher Hand finanziert wird.

Die technischen Entwicklungen des Optifuel Lab 3 betreffen die Optimierung der Aerodynamik des gesamten Lastzugs, die vernetzte Bereifung mit geringem Rollwiderstand, die Funktionen des Fuel-Management-Tools für vorausschauendes Fahren und Energieersparnis sowie den Antriebsstrang.

Optimierung der Aerodynamik des gesamten Lastzugs

Ziel ist eine deutliche Verbesserung der Aerodynamik des Lastzugs, um einen massgeblichen Verbrauchsgewinn zu erzielen, insbesondere durch die Implementierung eines Aufliegers mit variabler Geometrie. fruehauf entwickelte diesen Trailer in Partnerschaft mit Styl’Monde für die Seitenverkleidung. Dieser „adaptative“ Auflieger soll mit Hilfe eines integrierten Steuerungssystems und Sensoren den freien Platz im Laderaum nutzen und seine Form automatisch anpassen.

Die Aerodynamik des Zugfahrzeugs wird durch eine Kombination aus einem Kamerasystem anstelle von Seitenspiegeln sowie einem neuen Design der Kabinensäule (Standfuss A) verbessert, das im Rahmen einer Promotionsarbeit des Laboratoire de Mécanique des Fluides et d’Acoustique der École Centrale de Lyon entwickelt wird. Der Luftdurchsatz wird durch Erweiterung der Vorderseite, des Türabstands sowie verbesserte Radkästen optimiert. Ferner werden die Seitenverkleidungen verbreitert und von Polyrim aus flexiblem Material hergestellt, ganz wie die erweiterten Deflektoren, die für eine kontinuierliche Aerodynamik zwischen Lkw und Auflieger sorgen.

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