Willkommen bei Renault Trucks Schweiz
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Willkommen bei Renault Trucks Schweiz
Zeugnis
Für Jacky Perrenot ist die Elektrifizierung kein Experiment. Es handelt sich um einen strategischen Wandel, der bereits im Gange ist. Als einer der führenden Transport- und Logistikdienstleister Frankreichs integriert der Konzern schrittweise Elektro-Lkw in seinen Betrieb, um seinen ökologischen Fussabdruck zu verringern und gleichzeitig die von seinen Kunden erwartete Leistung und Servicequalität aufrechtzuerhalten.
Dieser Wandel wurde Hand in Hand mit Renault Trucks vorangetrieben. Durch Routenanalysen, Fahrzeugsimulationen, Ladeplanung, Fahrerunterstützung und kontinuierliche Betriebsüberwachung zeigt die Partnerschaft, wie Elektromobilität vom Ziel zur Realität werden kann.
Mit derzeit fast 100 Elektro-Lkw im Einsatz und mehr als 200 Ladestationen in ganz Frankreich trägt Jacky Perrenot heute dazu bei, die Zukunft des nachhaltigen Verkehrs mitzugestalten.
In diesem gemeinsamen Interview berichten Corentin Vidalie, Leiter Elektromobilität bei Jacky Perrenot, und Guillaume Hibon, Spezialist für betriebliche Effizienz bei Renault Trucks, von ihren Erfahrungen bei der Elektrifizierung einer großen Transportflotte.
Sind bereits in der Flotte von Jacky Perrenot im Einsatz
In ganz Frankreich im Einsatz
Könnten bereits heute ohne größere betriebliche Umstellungen elektrifiziert werden
Ladeinfrastruktur, die sowohl den Bedarf an Nachtladung als auch an Schnellladung abdeckt
Für Jacky Perrenot besteht das Ziel darin, den Gesamtökobilanz des Transportwesens zu verringern und gleichzeitig die Servicequalität aufrechtzuerhalten. „Elektro-Lkw sind Teil des Energiemixes. Sie sind nicht für jeden Einsatzzweck die Lösung, aber für bestimmte Anwendungen sind sie eindeutig die beste Lösung“, erklärt Corentin.
Da bereits heute 10 % der Betriebsabläufe ohne Änderungen der Arbeitsabläufe elektrifiziert werden können, verfolgt das Unternehmen eine pragmatische Strategie: Einsatz dort, wo er unmittelbaren Mehrwert schafft. Wie Guillaume betont, geht es bei der Elektrifizierung darum, die richtigen Anwendungsbereiche zu identifizieren und durch praktische Erfahrungen Vertrauen aufzubauen.
Das Ziel besteht nicht darin, durch eine Einschränkung unserer Aktivitäten CO₂-neutral zu werden. Das Ziel ist es, weiter zu wachsen und gleichzeitig unsere Auswirkungen auf die Umwelt zu verringern.
Lange bevor Elektro-Lkw zum Mainstream wurden, arbeitete Jacky Perrenot bereits gemeinsam mit Renault Trucks an frühen Prototypen und Vorserienfahrzeugen.
Diese frühzeitige Zusammenarbeit ermöglichte es beiden Teams, die Fahrzeuge unter realen Betriebsbedingungen zu testen, die theoretische Leistung mit der Praxis zu vergleichen und nach und nach Vertrauen aufzubauen.
„Wir waren von Anfang an dabei. Renault Trucks gewährte uns Zugang zu Prototypen und Vorserienfahrzeugen, damit wir diese unter realen Betriebsbedingungen testen konnten“, sagt Corentin.
Heute hat sich die Beziehung vom Teststadium zur Serienreife weiterentwickelt. Was als Pionierprojekt begann, ist zu einer langfristigen Einführungsstrategie geworden, die durch kontinuierliches Feedback aus dem Betrieb gestützt wird.
Für Guillaume ist diese enge Zusammenarbeit unverzichtbar.
Wir arbeiten jede Woche zusammen. Das Ziel besteht nicht nur darin, ein Fahrzeug zu liefern, sondern auch darin, dessen Einsatz und die Integration in den Betriebsablauf kontinuierlich zu verbessern.
Um Bedenken hinsichtlich der Reichweite auszuräumen, unterstützt Renault Trucks seine Kunden mit fortschrittlichen Simulationswerkzeugen, die Routen, Fahrzeuggewicht und betriebliche Einschränkungen modellieren. „Wir haben Routen vorab ausgewählt und diese dann gemeinsam mit Guillaume überprüft. Die Simulationen haben uns geholfen, den Schritt von Annahmen zu realen Tests zu machen“, sagt Corentin
Laut Guillaume ist die Genauigkeit dieser Tools eine grosse Stärke: „Heute beträgt die Abweichung zwischen Simulation und Realität weniger als 3 %. Kunden können sich wirklich in den zukünftigen Betriebsablauf hineinversetzen und Entscheidungen mit Zuversicht treffen.“
Anfangs war es beruhigend, dass Renault Trucks unsere Daten analysierte. So konnten wir alle betrieblichen Auswirkungen besser einschätzen, bevor wir Entscheidungen trafen.
Die Ladeinfrastruktur wird oft als eines der grössten Hindernisse für die Elektrifizierung angesehen. Für Jacky Perrenot wurde sie jedoch schnell zu einem strategischen Vorteil.
Das Unternehmen hat in ganz Frankreich mehr als 200 Ladepunkte eingerichtet, die von 22-kW-Wechselstromladegeräten für das Laden über Nacht bis hin zu 400-kW-Schnellladegeräten reichen, die den intensiven Betrieb und den Wechsel mehrerer Fahrzeuge im Tagesverlauf unterstützen.
Die Philosophie ist einfach: Jede verfügbare Stillstandszeit zum Aufladen der Fahrzeuge nutzen und die Auslastung maximieren.
„Unsere grösste Herausforderung ist das Laden. Wir nutzen jede Gelegenheit – Übernachtstopps, Fahrerpausen oder Fahrzeugstillstandszeiten –, um die Fahrzeugverfügbarkeit über den Tag hinweg zu maximieren“, erklärt Corentin.
Renault Trucks unterstützte das Projekt, indem es bei der Ermittlung des Ladebedarfs half, die Kompatibilität zwischen Fahrzeugen und Infrastruktur bewertete und bei der Entwicklung von Lade-Strategien beriet, die an die betrieblichen Anforderungen angepasst sind.
„Man entschied sich für eine Kombination aus Wechselstrom- und Gleichstromladung, wodurch man sich an unterschiedliche Betriebsszenarien anpassen und die Fahrzeugauslastung optimieren kann“, sagt Guillaume.
Wie viele Flottenbetreiber sah sich auch Jacky Perrenot anfangs mit Vorbehalten der Fahrer hinsichtlich Reichweite und Aufladung konfrontiert. Doch die Erfahrungen änderten diese Sichtweise schnell. „Zunächst gibt es Vorbehalte. Dann folgt eine Woche voller Unsicherheit. Danach ist es purer Genuss“, sagt Corentin. Die Fahrer profitieren nun von weniger Ermüdung, geringeren Geräuschpegeln und einem äusserst komfortablen Fahrerlebnis.
Guillaume erinnert sich an einen Fahrer, dessen Elektro-Lkw vorübergehend in der Werkstatt war: „Als wir ihm sagten, dass sein Lkw erst eine Stunde später wieder bereit sein würde, bat er uns, seine Tour zu verschieben, anstatt auf ein Dieselfahrzeug zurückzugreifen.“
Sobald der erste Fahrer umgestiegen ist, fragen seine Kollegen, wann auch sie einen Elektro-Lkw bekommen können,
Während des gesamten Projekts hat Renault Trucks weit mehr als nur Lkw bereitgestellt.
Die Partnerschaft umfasst Routenanalyse, Beratung zum Laden, Fahrerschulungen, Betriebsüberwachung, Kundendienst sowie die kontinuierliche Leistungsoptimierung.
Für Corentin sind Reaktionsschnelligkeit und Fachkompetenz von grundlegender Bedeutung.
„Guillaume ist immer erreichbar, verständnisvoll und professionell. Wenn Probleme auftreten, brauchen wir schnell Antworten – und er ist für uns da.“
Guillaume beschreibt die Zusammenarbeit eher als einen fortlaufenden Prozess denn als ein einmaliges Projekt.
„Wir begleiten den Kunden von den ersten Gesprächen über die Elektrifizierung über die Fahrzeugauslieferung bis hin zur gesamten Nutzungsdauer des Fahrzeugs.“
Dieser langfristige Ansatz hat Jacky Perrenot dabei geholfen, von der ersten Einführung zur großflächigen Nutzung überzugehen und dabei in jeder Phase des Übergangs das Vertrauen zu bewahren.
Die Erfahrungen von Jacky Perrenot zeigen, dass Elektro-Lkw längst kein Zukunftskonzept mehr sind. Sie leisten bereits heute einen wertvollen Beitrag im Strassenverkehr.
Durch eine Kombination aus strategischer Weitsicht, operativem Know-how, einer robusten Ladeinfrastruktur und enger Zusammenarbeit mit Renault Trucks ist es dem Unternehmen gelungen, die Elektrifizierung in eine skalierbare geschäftliche Realität umzusetzen.
Der Weg geht weiter, doch eines steht bereits fest: Elektromobilität funktioniert – wenn sie auf Partnerschaft, guter Vorbereitung und echter betrieblicher Erfahrung basiert.